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<pre>Samstag, 19. Dezember 2015 um 15:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Nach dem Freiburg mit 1:0 in Führung ging, drehte Bayer nach der Pause auf, scheiterte mit einer Ausnahme aber immer wieder am starken SCF-Keeper.  <p>  Paradoxerweise ist für diese schmale Ausbeute vor allem die plötzliche schwächelnde Offensive verantwortlich zu machen, die bis vor kurzem mit 12 Toren in vier Partien noch für allgemeines Erstaunen sorgte — da in den letzten 180 Minuten kein eigener Treffer mehr gelang, macht es ganz den Eindruck, als hätten sich die Stürmer bereits in den ersten Saison-Wochen zur Genüge ausgetobt. <p> Die letzten 8 Liga-Spiele wussten die Leipziger stets ein Tor zu erzielen, zuletzt blieben sie bei der 0:4-Niederlage gegen Hoffenheim torlos. <p>  So blieben die Meister-Shirts im Karton und die Bayern verpassten die Chance, erstmals seit dem Jahr 2000 die Meisterschaft wieder vor eigenem Publikum zu fixieren. Seitdem durften sie daheim auf der Couch jubeln oder irgendwo in der Fremde.  </pre>


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<pre>Aufgrund der turbulenten Sommerpause mit vielen Spielerwechseln und noch dazu mit einem neuen Trainer wurden die Frankfurter auch wegen der beiden Pleiten im Supercup und im DFB-Pokal sogar schon als Fix-Absteiger aus der Bundesliga gehandelt. â†’ Zu den Absteiger Quoten!  <p> Neben der Meister- und der Absteiger-Frage gibt es noch einen dritten Bereich, mit dem sich Fußball-Fans vor dem Saisonstart beschäftigen:  <p>  Um doch noch einen internationalen Startplatz zu holen, müssen die Hessen am 3Spieltag zu Hause gegen Hertha BSC mehr bringen als eine halbwegs ordentliche Leistung wie am vergangenen Wochenende in Leverkusen. <p> Die sechs Spieltage währende Durststrecke zwischen den Runden 11 bis 16 scheint nun auch als Richtschnur für die Leistungen im neuen Jahr zu dienen; noch ist das Team offenkundig nicht gewillt, sämtliche Kräfte in den Kampf um den Klassenerhalt zu investieren. <p>  Gegen den eigentlich als defensivstark bekannten Aufsteiger spielten sich insbesondere die oftmals gescholtenen Kölner Stürmer in einen Rausch; die jeweiligen Doppelpacks von Risse und Modeste stellten den höchsten FC-Sieg seit dem Wiederaufstieg sicher.  </pre> 


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<pre> So war es nicht zuletzt auch auf nur einen kassierten Gegentreffer zurückzuführen, dass den letzten vier Auftritten starke zehn Zähler entsprangen; gegen Frankfurt, Stuttgart und Bremen wurden in diesem Zeitraum jeweilige Zu-Null-Siege über die Bühne gebracht.  <p> Dass es die nach wie vor zweitschlechteste Abwehr der Liga bei ihren letzten vier Auftritten bei überaus soliden zwei Gegentreffern bewenden ließ, wird von den Offensivkräften offenbar mit dem Verlust des einstigen Esprits bezahlt.  <p>  Ganz im Gegenteil macht es sogar den Eindruck, dass man bei den Hessen nur auf die Rückkehr des vor einem reichlichen Jahr auf eigenen Wunsch abgetretenen Trainers gewartet hat. <p>  Hatte sich der Aufsteiger bereits beim 3:0 im Hinspiel in anderen fußballerischen Sphären bewegt, scheint die Kluft zwischen beiden Teams mittlerweile unüberwindlich geworden: Erst vor wenigen Tagen hat RB abermals bewiesen, sich für deutlich höhere Dinge berufen zu fühlen. <p>  Dank der aktuellen Miniserie mutet der Vorsprung auf die kritische Zone momentan zwar noch komfortabel an; weil an diesem Wochenende jedoch auf jeden Fall ein paar Verfolger an Punkte kommen, droht von diesem Polster bis zum Anpfiff nicht mehr allzu viel übrig zu bleiben.  </pre>


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<pre> Der Eindruck, dass Freiburg selbst in seiner besten Phase nicht die ganze Sahne abzuschöpfen wusste, hatte sich dann auch beim unmittelbar folgenden Jahresabschluss bestätigt: Mit einer unglücklichen Schlappe in Bremen wurde der Einzug in das Viertelfinale des DFB-Pokals verpasst.  <p> Mit dem noch nicht einmal perfekten Auftakt machten die Hessen nicht zuletzt auch auf sämtliche unmittelbaren Mitbewerber weiteren Boden gut; so hat etwa auch die nun am Main gastierende Borussia nur mehr einen Mini-Vorsprung von einem Zähler im Gepäck.   <p> Angesichts des kommenden Gegners ist davon auszugehen, dass die Hecking-Elf die Niederlage in Freiburg schnell vergessen machen kann. <p>  Da mit dem einzigen echten Hundertprozenter zugleich der Siegtreffer gelang, scheint die Eintracht nun auch für das Wiedersehen mit dem Lokalrivalen bestens gewappnet sein. Aufgrund der inzwischen antrainierten Effizienz dürfte sich ein Unglücksfall wie im Hinspiel kaum noch einmal wiederholen.  <p> Falls die Begegnung im Olympiastadion unentschieden endet, würde Augsburg in Freiburg einen Sieg mit zwei Toren Differenz benötigen, um die Berliner in der Tabelle hinter sich zu lassen.  </pre>


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<pre> Wenn es jedoch einen Lichtblick am Samstag aus Sicht der Frankfurter gibt, dann ist das mit Sicherheit der Heimvorteil. Nicht umsonst war die Veh-Elf nur ein einziges Mal in den vergangenen fünf Spielen vor heimischer Kulisse gänzlich leer ausgegangen, zweimal gab es sogar einen vollen Erfolg zu bejubeln.  <p> Ein Tor in der 1Minute durch Erik Thommy reichte der Elf von Tayfun Korkut zum Sieg. Es war eine schwache Leistung der Eintracht. Die Spieler zeigten nach dem Gegentor kaum Gegenwehr und waren vor allem in der Defensive sehr anfällig.  <p>  „Wir sind in der Entwicklung und sind auf einem sehr, sehr guten Weg“, sagte dagegen Daniel Caligiuri, Siegtorschütze in Freiburg. Der Weg soll nun noch weiter nach oben gehen — mit einem Heimsieg gegen den HSV. <p>  Rufen die Berliner in München eine ähnlich schwache Leistung ab wie gegen Mainz, droht ein ganz schlimmes Debakel. Gegen die Nullfünfer ließen die Berliner vor allem Zweikampfstärke und Leidenschaft vermissen.  <p> Nachdem Werder bislang in allen Pflichtspielen verlässlich knipste, halten wir es in jedem Falle für unwahrscheinlich, dass die Gäste nun ausgerechnet das schwächelnde Mainz zur Tatenlosigkeit verdammt.  </pre>


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